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Chronik

1667

Stiftung und Übernahme des Klosters

6 Ursulinen übernehmen im September die Stiftung des Klosters durch Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn: 4 Französinnen aus Metz und Mâcon, 2 Schwestern aus Kitzingen.

25. November 1667

Aufnahme der ersten Pensionärin

Aufnahme der ersten Pensionärin in das Ursulinenkloster Erfurt.

1670

Erster Klostereintritt

Erster Klostereintritt in das Ursulinenkloster Erfurt.

1685

Tod der letzten Magdalenerin

Die letzte Magdalenerin verstirbt.

September 1700

Gründung in Duderstadt

Vier Schwestern ziehen aus, um in Duderstadt ein Ursulinenkloster zu gründen.

1712–1713

Barocke Ausgestaltung

Barocke Ausgestaltung weiterer Räume, insbesondere Refektorium und Kommunität.

1716

Besuch der Herzogin

Besuch der Herzogin Augusta Dorothea Eleonore von Braunschweig–Schwarzburg im Kloster.

1768

Seligsprechung der Gründerin

Seligsprechung der Ordensgründerin Angela Merici.

1772

Töchter „von Armin“

Töchter „von Armin“ besuchen Schule und Pensionat; sie werden von Friedrich Schiller besucht.

1777

Beziehungen zum Weimarer Hof

Erste Erwähnung der Beziehungen zum Weimarer Hof.

5. Februar 1803

Säkularisation – Bestand des Klosters

Im Rahmen der Säkularisation entscheidet der Kaiser, dass das Ursulinenkloster mit der Schule bestehen bleiben darf.

1807

Heiligsprechung der Gründerin

Heiligsprechung der Ordensgründerin Angela Merici.

1868

Kleinkinderbewahranstalt

Errichtung der Kleinkinderbewahranstalt (später Kindergarten).

1874

Kulturkampf und Klostergesetze

Im Kulturkampf werden die Klostergesetze erlassen.

1. April 1879

Auflösung des Klosters

Das Kloster wird aufgelöst; die Schwestern behalten Wohnrecht, die Schule wird städtische Schule.

1. August 1887

Wiedergenehmigung des Klosters

Das Kloster wird wieder genehmigt.

5. Dezember 1888

Unterrichtserlaubnis

Die Schwestern dürfen wieder unterrichten.

1893

Aushilfe in Oelsnitz/Sachsen

Aushilfe in der Seelsorge durch vier Schwestern in Oelsnitz/Sachsen für 20 Jahre.

1895–1897

Renovierung der Klosterkirche

Renovierung der Klosterkirche mit Aufhebung alter Grabplatten und Aufstellung derselben im Vorgarten.

1900

Beginn der Haushaltungsschule

Beginn der Haushaltungsschule im Ursulinenkloster Erfurt.

1905

Neubau der Schule

Neubau der Schule in der Trommsdorffstraße.

1912

Gründung des Hortes

Gründung des Hortes für Schulkinder.

1912–1914

Neugründung in Nordamerika

Mehrere Schwestern wandern nach Nordamerika aus zur Neugründung.

1914–1919

Lazarett im Schulhaus

Lazarett im Schulhaus in der Trommsdorffstraße während des Ersten Weltkriegs.

1923

Erweiterung des Lyzeums

Erweiterung des Lyzeums zum Oberlyzeum; Grundschule umfasst vier Jahre.

1924

Eigenständigkeit der Gründung in Nordamerika

Die Gründung in Nordamerika wird eigenständig.

1928

Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen

Beginn des Seminars für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen.

1931

Montessori- und Fröbel-Gruppe

Einrichtung einer Montessori- und einer Fröbel-Gruppe im Kindergarten.

1938

Schließung aller Schulzweige

Schließung aller Schulzweige des Ursulinenklosters Erfurt.

1939

Gründung in Sullana/Peru

Gründung einer Schule in Sullana/Peru.

1939

„Goetheschule“ im Schulgebäude

Die städtische „Goetheschule“ zieht in das Schulgebäude in der Trommsdorffstraße ein.

1941

NSV übernimmt Erziehung

Die Erziehung in Kindergarten und Hort wird von der NSV übernommen.

1942

Haus in Witterda

Übernahme eines Hauses in Witterda und Einsatz der Schwestern in Kindergarten, Krankenpflege und Religionsunterricht.

1944

Dankprozession-Gelöbnis

Gelöbnis einer Dankprozession bei Verschonung im Krieg.

1944

Zerstörung der Kirche

Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg.

1945

Flüchtlinge, Rückgabe und politische Wende

Vermehrt Flüchtlinge aus dem Osten, Ursulinen aus Schlesien; Kindergarten und Kinderhort werden an die Schwestern zurückgegeben; die Rote Armee zieht in Erfurt ein; kein Religionsunterricht an den Schulen; Beginn der kommunistischen Herrschaft.

1946

Entscheidung zur Klosterschule

Entscheidung: Die Klosterschule bleibt städtisch; vier Räume werden für den Religionsunterricht hergerichtet.

1948

Kurse für Kindergärtnerinnen

Kurse für Kindergärtnerinnen und Diözesanseminar für Seelsorgehilfe werden eingerichtet.

1950

Weihe der wieder aufgebauten Kirche

Weihe der wieder aufgebauten Kirche; die Schwestern aus Peru kehren zurück.

1952

Hort und Proseminar

Der Hort geht an die Schwestern zurück; Proseminar zur Erlangung der mittleren Reife vor der Kindergärtnerinnen-Ausbildung wird eingerichtet.

1954

Diözesanseminar für Seelsorgehilfe und Caritas

Diözesanseminar für Seelsorgehilfe und Caritas (Ausbildung zur kirchlichen Erzieherin) wird eingerichtet.

1955

Beginn der „Aspirantur“

Beginn der „Aspirantur“ als hauswirtschaftliche, später berufsorientierte Grundausbildung.

1959

Aufhebung des Unterschieds zwischen Chor- und Laienschwestern

Der Unterschied zwischen Chor- und Laienschwestern wird aufgehoben.

1967

Renovierung des Chörchens und 300-Jahr-Jubiläum

Renovierung und Umgestaltung des Chörchens; Jubiläum „300 Jahre Ursulinenkloster Erfurt“.

1978

Eröffnung des Bildungshauses

Eröffnung des Bildungshauses in Trägerschaft des Bistums.

1979

25-jähriges Jubiläum der Erzieherinnenausbildung

25-jähriges Jubiläum der Erzieherinnenausbildung.

1983

Farbfenster von Antonin Kloúda

Einbau der Farbfenster von Antonin Kloúda (Prag) in der Klosterkirche.

1985

450 Jahre Ursulinenorden

Jubiläum „450 Jahre Ursulinenorden“.

1990

Staatliche Anerkennung

Das Diözesanseminar wird staatlich anerkannte Fachschule für Sozialpädagogik.

1992

325 Jahre Ursulinenkloster Erfurt

Jubiläum „325 Jahre Ursulinenkloster Erfurt“.

1992

Eröffnung der Edith-Stein-Schule

Eröffnung der Edith-Stein-Schule in Trägerschaft des Bistums.

1997

Verlegung der Fachschule

Verlegung der Fachschule für Sozialpädagogik.

1997

Umgestaltung des Klostergeländes

Umgestaltung des Klostergeländes: Neubau des Kindergartens, zentrale Zufahrt in das Klostergelände, Erweiterungsbau der Edith-Stein-Schule.

1998

Projekte „offene Kirche“ und „Tage im Kloster“

Start der Projekte „offene Kirche“ und „Tage im Kloster“.

2004–2008

Sanierung des Konventsgebäudes

Sanierung des Konventsgebäudes über mehrere Jahre.

2007

Abriss des Hortgebäudes

Abriss des Hortgebäudes; Erweiterung des Kindergartens für Hortkinder.

2011

Schließung des Kinderhortes

Schließung des Kinderhortes am Ursulinenkloster Erfurt.

2011

Übergabe des Ursulinenkindergartens

Übergabe des Ursulinenkindergartens an „St. Martin – Katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Erfurt gGmbH“.

2014

Letzte Dankprozession

Letzte Dankprozession nach 70 Jahren.

2015

Abrissarbeiten und archäologische Funde

Abrissarbeiten auf dem Klosterhof; archäologische Arbeiten mit Fund der ältesten Thüringer Brauerei.

2016

Grundsteinlegung und Richtfest

Grundsteinlegung und Richtfest für das neue Konventshaus.

2017

Die Pietà im „Chörchen“

Die Pietà wird wieder für alle zugänglich und erhält einen neuen Platz im „Chörchen“.

2017

Einweihung des neuen Konventshauses

Einweihung des neuen Konventshauses mit Bischof Dr. Ulrich Neymeyr.

25. September 2017

Jubiläum „350 Jahre Ursulinenkloster Erfurt“

Feier des Jubiläums „350 Jahre Ursulinenkloster Erfurt“.