Chronik - Geschichtliche Übersicht

 

ca. 1136                        

Kirche und altes Konventsgebäude erbaut                                                                                    

1246

Romanische Kirche abgebrannt

bis 1300

Gotischer Bau fertiggestellt

1500

Erweiterung der Konventsgebäude

1700 -2000

Erweiterung der Konventsgebäude

bis 1198

Kloster der Augustinerchorfrauen

1198-1667

Kloster der Magdalenerinnen

ab 1667

Kloster der Ursulinen

1667

6 Ursulinen übernehmen die Stiftung des Klosters durch Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn im September

4 Französinnen aus Metz und Mâcon

2 Schwestern aus Kitzingen

1667

25.November Aufnahme der 1. Pensionärin

1670

Erster Klostereintritt

1672

2 Schwestern kehren nach Frankreich zurück

Barocke Ausgestaltung der Räume: Chörchen und Altes Sprechzimmer

1685

Tod der letzten Magdalenerin

1700

Gründung des Ursulinenklosters in Duderstadt

1712/13

Barocke Ausgestaltung weiterer Räume: Refektorium und Kommunität

1716

Besuch der Herzogin Augusta Dorothea Eleonore von Braunschweig-Schwarzburg

1768

Seligsprechung der Gründerin Angela Merici

1772

Töchter „von Armin“ in Schule und Pensionat, sie wurden von Friedrich Schiller besucht

1777

Erste Erwähnung der Beziehungen zum Weimarer Hof

1803

Säkularisation, Entscheidung des Kaisers, dass das Ursulinenkloster mit Schule bestehen bleibt

1807

24.Mai Heiligsprechung der Gründerin Angela Merici

1868

Errichtung der Kleinkinderbewahranstalt (später Kindergarten)

1874

Kulturkampf – Erlass der Klostergesetze

1879

Auflösung des Klosters, Schwestern behielten Wohnrecht,
Schule wurde städtisch

1887

Genehmigung des Klosters

1888

Genehmigung der Schule

1893

Aushilfe in der Seelsorge durch 4 Schwestern in
Oelsnitz/Sachsen für 20 Jahre

1895/97

Renovierung der Klosterkirche mit Aufhebung alter
Grabplatten und Aufstellung derselben im Vorgarten

1900

Beginn der Haushaltungsschule

1905

Neubau der Schule Trommsdorffstraße

1912

Gründung des Hortes für Schulkinder

1912/14

Auswanderung mehrerer Schwestern nach Nordamerika

1914-19

Lazarett im Trommsdorff - Schulhaus

1923

Erweiterung des Lyzeums zum Oberlyzeum und
durch 4 jährige Grundschule

1924

Gründung in Nordamerika wird eigenständig

1925

Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes

1928

Beginn des Seminars für Kindergärtnerinnen und
Hortnerinnen

1931

Montessori- und Fröbelgruppe im Kindergarten

1936

Verbot „ABC – Schützen“ in die Schule aufzunehmen

1938

Schließung aller Schulzweige

1939

Gründung einer Schule in Sullana/Peru

1939

Städtische „Goetheschule“ im Trommsdorffgebäude

1941

Erziehung in Kindergarten und Hort übernimmt NSV

1942

Haus in Witterda und Einsatz in Kindergarten, Krankenpflege, Religionsunterricht

1944

Gelöbnis der Dankprozession bei Verschonung im Krieg

1944

Zerstörung der Kirche

1945

Viele Flüchtlinge, Ursulinen aus Schlesien

 

Nach Kriegsende im Mai Kindergarten an Schwestern

 

Im Juli Einzug der russischen Besatzung, Religionsunterricht
nicht in der Schule,

 

Beginn des Kommunismus

1946

Entscheidung: Klosterschule bleibt städtisch, in 4 Räumen
wird Religionsunterricht für Erfurter Gemeinden gegeben

1948

Schwestern aus Witterda zurück

 

Kurse für Kindergärtnerinnen zur Fortbildung und
Seelsorge-Helferinnen zur Ausbildung

 

Schwestern aus Peru zurück

1950

Weihe der wieder aufgebauten Kirche

1952

Hort an die Schwestern zurück

 

Proseminar zur Erlangung der mittleren Reife vor Kindergärtnerinnen-Ausbildung

1954

Beginn der Ausbildung zur „Erzieherin im kirchlichen Dienst“
im „Diözesanseminar für Seelsorgehilfe und Caritas“ 

1955

Beginn der „Aspirantur“ als hauswirtschaftliche, später berufsorientierte Grundausbildung

1955/56

Ausbau des Dachbodens im sogenannten „Alten Schulhaus“
für Erzieherausbildung

1958

Ausbau des Dachbodens im Konventsgebäude als
Noviziatsetage

1967

300 Jahre Ursulinen in diesem Kloster

 

Renovierung und Umgestaltung des Chörchens

1972

„Tag der offenen Tür“ für Schülerinnen des Seminars

1978

Eröffnung des Bildungshauses in Trägerschaft des Bistums

1979

25 jähriges Jubiläum der Erzieherinnenausbildung

1983

Einbau der Farbfenster von Antonin Kloúda/Prag
in der Kirche

1985

Feier des Jubiläums 450 Jahre Ursulinen

1989

Öffnung der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer

1990

Das Diözesanseminar wird staatlich anerkannte Fachschule für Sozialpädagogik

1992

325 Jahre Ursulinen in diesem Kloster

 

Eröffnung der Edith-Stein-Schule in Trägerschaft des Bistums

1998

Verlegung der Fachschule für Sozialpädagogik

 

Umgestaltung des Klostergeländes: Ersatzbau für den Kindergarten, Abriss der Turnhalle, zentrale Autozufahrt
in das Klostergelände für alle Institutionen, Erweiterungsbau
der Edith-Stein-Schule

1998

Projekte: „offene Kirche“, „Tage im Kloster“

1999

Abriss des Waschhausgebäudes mit 2 Wohnetagen

Ausbau des Südflügels zur Gästeetage „Oase“

2004-08

Sanierung des Konventsgebäudes in 4 Bauphasen

2007

Abriss des Hortgebäudes, Erweiterung des Kindergarten für Hortkinder

seit 2007

Angebote: „Exerzitien im Alltag“, Einzelexerzitien

2011

Schließung des Kinderhortes

2011 Neuer Träger des Ursulinenkindergartens: "St. Martin"
Katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Erfurt gGmbH

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